Impulse zum 15. Sonntag im Jahreskreis | Ego autem | C

Ego autem | Lektionar III/C, 315: Dtn 30,9c–14 | Kol 1,15–20 | Lk 10,25–37
Wie lernen wir das Leben? Eine schwierige Frage. Oft hört man, dass die Schule des Lebens hart sei, weil wir an Grenzen stoßen bzw. uns Andere Grenzen aufzeigen. Das ist nicht immer angenehm, ja manchmal kann es uns sogar in eine Krise stürzen.
Dabei kann man auch mit der Ermunterung zum Leben lernen sein Leben zu gestalten. Den Blick weg von dem, was wir nicht können oder uns nicht möglich ist, hin zu den Möglichkeiten, die uns offenstehen, heißt zuversichtlich ins Leben zu gehen.
So ermuntert uns Gott unseren Platz in der Welt und im Leben zu finden. Er traut uns zu, dass unser Leben gelingen kann. Daraus können wir Vertrauen in uns selbst und unsere Fähigkeiten, in Freunde und nicht zuletzt in Gott gewinnen. Weiterlesen

Impulse zum 14. Sonntag im Jahreskreis | Suscepimus | C

Die immer weiter um sich greifende mangelnde Höflichkeit in der Gesellschaft wird oft beklagt. Dabei sind es doch meist die kleinen Aufmerksamkeiten, die unseren Alltag erträglicher machen. Früher sei alles besser gewesen, kann man da nicht selten hören.
Das heutige Evangelium scheint uns da eines anderen zu belehren. ‚Grüßt niemand unterwegs!‘ mahnt Jesus seine Jünger die er zu zweit aussendet. Damit ist natürlich eher das Gegenteil gemeint, das sich verzetteln im Reden, da und dort stehen bleiben und mit seinen Aufgaben nicht fertig werden, sich im Geplänkel des Alltags zu verlieren. Mitnichten wird also der Unhöflichkeit das Wort geredet.
Grüßen wir Jesus, der uns ermuntert mit ihm nach dem Gelingen des Lebens zu suchen und das Ziel unseres Lebens zu erreichen: Weiterlesen

Impulse zum 13. Sonntag im Jahreskreis | Omnes gentes | C

Kürzlich war ich mit meinem Vater unterwegs und wir kamen an einem Spielplatz vorbei und er wollte den spielenden Kindern zusehen. An einem Kletternetz rief ein Kind ganz oben offenbar seine Mutter, die aber gerade in ihr Smartphone tippte und den Klettererfolg nicht sehen konnte. Der Bub kletterte wieder herunter und lief schimpfend zu seiner Mutter.
Schade dachte ich mir, wie leicht wir Menschen uns doch ablenken lassen, uns vielleicht mit weit entfernten Menschen verbunden wissen und die wertvollen Menschen vor uns übersehen…
Berufung und Nachfolge leben von persönlichen Erfahrungen und der Bereitschaft sich ganz darauf einzulassen, das zeigt die Berufung des Eli-scha und auch die Berufung zur Nachfolge Jesu, also auch unseren Weg als Christen. Weiterlesen

Impulse zum 12. Sonntag im Jahreskreis | Dominus fortitudo | C

Der Wiener Pastoraltheologe Paul Michael Zulehner fragte einmal: „Wie erklären Sie einer 17-jährigen, atheistischen Ostdeutschen, was Jesu Vision war – auf einem Bein stehend? Können sie das? Oder müssen sie erst üben, auf einem Bein zu stehen?“
Hand aufs Herz, was und wie würden Sie die Bedeutung Jesu für sich be-schreiben, anderen erklären, was es für sie persönlich heißt zu glauben. Das geht nicht, sagen manche, weil der Glaube etwas sehr Persönliches ist! Mag sein, aber ein Glaube, der sich nur ins Innenleben des Menschen zurückzieht, ist kaum ein Glaube an den Gott der alle Welt erlöst.
In diesem Kontext wird die Frage Jesus im heutigen Evangelium auch für uns zur Nagelprobe und zur Ermutigung uns darüber klar zu werden, wer er für uns ist. Weiterlesen

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