4. Sonntag der Fastenzeit – Lesejahr A – 30. März 2014

Laetare – Lektionar I/A, 79: 1 Sam 16,1b.6–7.10–13b; Eph 5,8–14; Joh 9,1–41

Laetare Jerusalem. – Freue Dich, Jerusalem. So beginnt der Eingangsvers des heutigen vierten Fastensonntags. Er ruft uns auf zur Freude, die sei-nen Ursprung in der Erfahrung der Gegenwart Gottes hat. Eine Freude, die über die Grenzen der Wahrnehmungsfähigkeit hinaus geht und uns von Grund auf froh macht.

Wenn wir heute von der Heilung des Blindgeborenen hören, werden auch wir ermuntert unsere blinden Stellen und dunklen Seiten in den Blick zu nehmen und lassen wir uns das Erbarmen unseres Herrn und Kyrios zu-sprechen:

Kyrie

Herr Jesus Christus,
Du bist das Licht der Welt.
Du begleitest uns durch Dunkelheit und Licht.
Du öffnest uns die Augen des Herzens.

Tagesgebet [MB 113]

Herr, unser Gott,
du hast in deinem Sohn
die Menschheit auf wunderbare Weise mit dir versöhnt.
Gib deinem Volk einen hochherzigen Glauben,
damit es mit froher Hingabe dem Osterfest entgegeneilt.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du bist Licht für die Welt. Wo wir Dunkelheit sehen, willst du uns mit deinem Licht nahe sein. So rufen wir zu dir:

  • Wir beten für die Menschen, die blind sind und nichts oder nur sehr wenig sehen können. Öffne ihnen Zugänge zur Schönheit und Vielfalt der Welt.
  • Wir beten für die Menschen, die blind sind für die Not anderer Men-schen. Zeige ihnen wie sie durch ihr Engagement deine Gegenwart in der Welt erfahrbar werden lassen.
  • Wir beten für die Menschen, in der Vielfalt der Reize in der Welt kei-nen Weg mehr für sich sehen. Hilf ihnen ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen.
  • Wir beten für die Firmbewerberinnen und Firmbewerber, die sich auf den Empfang des Hl. Geistes vorbereiten, dass sie als lebendige Glieder unserer Pfarrei den Glauben weiter tragen.
  • Wir beten für die Menschen, die verstorben sind, unsere Angehörigen und Freunde und alle, die uns wichtig waren. Lass sie die Freude dei-ner Gegenwart erleben.

Leuchte Herr Jesus Christus auch in unsere eigenen Dunkelheiten und mach uns durch die Erfahrung deiner Gegenwart froh, heute und in alle Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott,
dein ewiges Wort ist das wahre Licht,
das jeden Menschen erleuchtet.
Heile die Blindheit unseres Herzens,
damit wir erkennen, was vor dir recht ist,
und dich aufrichtig lieben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Lj A Fastenzeit – Sonntag 4 – laetare
Text mit Fürbitten, Hinführung zu den Lesungen und Meditation

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