2. Sonntag der Fastenzeit – Lesejahr A – 16. März 2014

Reminiscere – Lektionar I/A, 67: Gen 12,1–4a; 2. L 2 Tim 1,8b–10; Ev Mt 17,1–9

„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!“ – Kann man oft scherzhaft hören. Eine menschliche Erfahrung, dass trotz allen Planens manchmal alles anders kommt.

Da ist es gut, wenn man einen sicheren Haltepunkt hat, der uns Innehal-ten und neu auf den Weg unseres Lebens blicken lässt. Im Blick auf Abra-ham will Gott so ein sicherer Halt sein. Jemand, dem wir uns grenzenlos anvertrauen können und einer, der uns nie allein lässt.

Im Blick auf Jesus erfüllt er in seinem Sohn die Zusage des Alten Testa-ments und des Bundes am Sinaï. Ja, er übertrifft es indem er uns keine Gesetzestafeln gibt, sondern die Worte Gottes in uns hineinspricht, unse-rem Herzen anvertraut. So rufen wir zu unserem Herrn und Kyrios:

Kyrie

Herr Jesus Christus,
Du bist Gottes Sohn.
Du bist von Gott als Messias beglaubigt.
Du bist unser Erlöser.

Tagesgebet [MB 93]

Gott, du hast uns geboten,
auf deinen geliebten Sohn zu hören.
Nähre uns mit deinem Wort
und reinige die Augen unseres Geistes,
damit wir fähig werden,
deine Herrlichkeit zu erkennen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Unsicherheiten des Lebens und eigene Unzulänglichkeiten führen uns menschliche Ohnmacht vor Augen. Rufen wir zu unserem Herrn, den Gott selbst als seinen geliebten Sohn geoffenbart hat:

  • Krankheit, Not und Leid lähmt Menschen. Hilf allen, die vom Leben herausgefordert werden, mit neuer Kraft den Weg des Lebens zu ge-hen.
  • Hass, Neid und Missgunst lähmt Menschen. Stärke alle, die unter ihren Mitmenschen leiden, mit der Gewissheit deiner Nähe.
  • Scheitern und Schuld lähmt Menschen. Gib allen, die gescheitert sind oder Schuld auf sich geladen haben, den Mut zu einem neuen Anfang und zur Versöhnung
  • Krieg und Bürgerkrieg lähmt Menschen. Steh den Menschen in der Ukraine, in Syrien und allen anderen Orten des Unfriedens bei.
  • Die Erfahrung von Tod und Trauer lähmt Menschen. Nimm unsere Verstorbenen auf in deine Gegenwart und tröste die Trauernden.

Groß bist du Gott, unser Herr. Wir danken dir für deine Liebe und Sorge um uns und unsere Nöte, heute und in alle Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet

Herr,
du hast uns im Sakrament
an der Herrlichkeit deines Sohnes Anteil gegeben.
Wir danken dir,
dass du uns schon auf Erden teilnehmen lässt
an dem, was droben ist.
Durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Lj A Fastenzeit – Sonntag 2 – reminiscere
Text mit Hinführung zu den Lesungen und Meditation

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