16. Sonntag im Jahreskreis A – 20. Juli 2014

Lektionar I/A, 287: Weish 12,13.16–19; Röm 8,26–27; Mt 13,24–43 (oder 13,24–30)

Geduld ist vielleicht die schwerste aller Tugenden, weil sie in so vielen un-terschiedlichen Situationen gebraucht wird, dass man sie nicht erwartet. Geduld mit in den alltäglichen Aufgaben, mit den Menschen um mich und mit mir selbst.
Am schwersten fällt uns die Geduld, wenn wir meinen genau zu wissen wie es besser ginge. Wenn wir andere, nur zu ihrem Besten, auf den rich-tigen Weg bringen möchten. Geduldig sein, heißt aber auch meine eige-nen Fehler anzunehmen ohne sie zu übergehen und mich mit diesen Feh-lern vor Gott zu stellen, der uns heute im Evangelium Mut macht Gutes und Schlechtes zu ertragen und auf den Herrn der Ernte zu vertrauen, er kann alles zum Guten führen. In dieser Hoffnung rufen wir zu unserem Herrn und Kyrios, der geduldig Leid und Spott ertrug um uns alle zu erlösen:

Kyrie

Herr Jesus Christus,
Du hast Geduld mit uns Menschen.
Du siehst Gutes und Schlechtes an.
Du willst uns zum Guten führen.

Gloria * Tagesgebet [MB 224]

Herr, unser Gott, sieh gnädig auf alle,
die du in deinen Dienst gerufen hast.
Mach uns stark im Glauben,
in der Hoffnung und in der Liebe,
damit wir immer wachsam sind
und auf dem Weg deiner Gebote bleiben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Schlechtes, Not und Leid fordert uns und unseren Glauben heraus. Herr, unser Gott, du siehst alles geduldig an und liebst diese Welt so wie sie ist, in dieser Zuversicht rufen wir zu dir:

  • Das Flugzeugunglück in der Ukraine, das Busunglück in Sachsen
    und viele Unfälle zeigen uns Ohnmacht und Hilflosigkeit.
    Stärke die Helfer und tröste die Angehörigen.
  • Schneller, am besten sofort, wollen wir Ergebnisse sehen,
    schenke allen Menschen Geduld
    mit sich selbst und ihren Mitmenschen, damit gutes wachsen kann.
  • Liebe in guten und bösen Tagen haben sich Paare geschworen.
    Steh allen Ehepaaren bei, dass sie Wege finden
    und im gegenseitigen Ertragen miteinander wachsen
  • Neid und Missgunst, Hass und Gewalt
    machen das Leben schwer.
    Besänftige alle die anderen Leid zufügen
    und stärke die Geduld aller miteinander
  • In der Erwartung deiner Wiederkunft
    sind liebe Menschen von uns gegangen.
    Nimm sie auf in deine Gegenwart
    und stärke alle, die auf Dein Erscheinen warten.

Denn du bist der Herr auch unseres Lebens und führst uns in Geduld und Beharrlichkeit auf den Weg, der für uns Leben heißt, heute und in Ewig-keit. AMEN.

Schlussgebet

Barmherziger Gott, höre unser Gebet.
Du hast uns im Sakrament
das Brot des Himmels gegeben,
damit wir an Seele und Leib gesunden.
Gib, dass wir
die Gewohnheiten des alten Menschen ablegen
und als neue Menschen leben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Lj A Jahreskreis – Sonntag 16 – Meditation mit Hinführung zu den Lesungen

Lj A Jahreskreis – Sonntag 16 – vollständige liturgische Hilfe mit Meditation und Hinführung zu den Lesungen

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