18. Sonntag im Jahreskreis A – 3. August 2014

Lektionar I/A, 296: Jes 55,1–3; Röm 8,35.37–39; Mt 14,13–21

Jetzt kommen die schönen Tage und Wochen für viele unter uns. Urlaub und Freizeit um das Leben zu genießen. Ein ganzes Jahr lang arbeiten um endlich das Leben zu genießen, das haben wir uns verdient.
Die Texte des heutigen Sonntags verkünden uns etwas anderes. Das wichtigste und wertvollste im Leben können wir uns nicht verdienen und müs-sen es auch nicht. Wir bekommen es umsonst, einfach geschenkt.
Religiös gesprochen können wir von Gnade reden, lateinisch gratia wovon unser gratis entlehnt ist.
Gott wartet darauf uns beschenken zu dürfen. Grüßen wir ihn, der uns als der barmherzige Herr und Kyrios nahe sein will:

Kyrie

Herr Jesus Christus,
Dein Wort ist uns Nahrung.
Du bist uns nahe in lebendigen Zeichen.
Du gibst uns, was wir zum Leben brauchen.

Gloria * Tagesgebet [MB 228]

Gott, unser Vater,
steh deinen Dienern bei
und erweise allen, die zu dir rufen,
Tag für Tag deine Liebe.
Du bist unser Schöpfer
und der Lenker unseres Lebens.
Erneuere deine Gnade in uns, damit wir dir gefallen,
und erhalte, was du erneuert hast.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Gott unser Vater, in deinem Sohn Jesus Christus bist du uns nahe und hast uns neues Vertrauen in Deine Gegenwart geschenkt. So kommen wir mit unseren Sorgen und Nöten zu dir:
  • Im Hl. Land, in Syrien, in der Ukraine
    und an vielen anderen Orten der Welt
    herrscht Krieg, Bürgerkrieg und Terror.
    Stärke alle, die sich für den Frieden und das Miteinander einsetzen.
  • Urlaub und Ferien lässt viele Menschen
    in diesen Tagen und Wochen aufbrechen.
    Schenke allen erholsame und ermutigende Tage
    dass sie Erfüllung im Leben finden.
  • Hunger an Leib und Seele bedroht vielfach Menschen.
    Lass alle Menschen genug Nahrung für den Leib
    und Stärkung und Trost für die Seele finden.
  • Leere und Sinnlosigkeit bedroht das Leben vieler Menschen.
    Zeige allen Wege zu Sinnhaftigkeit
    und gute und stärkende Begegnungen.
  • Im Vertrauen auf deine Erlösung
    sind Menschen aus unserer Mitte gegangen.
    Nimm sie auf in deine liebende Gegenwart und tröste die Trauernden.
Sei du unsere Fülle, unser Brot für Leib und Seele. Wir danken für deine Liebe und die Zeichen deiner Nähe heute, alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet

Barmherziger Gott,
in den heiligen Gaben empfangen wir neue Kraft.
Bleibe bei uns in aller Gefahr
und versage uns nie deine Hilfe,
damit wir der ewigen Erlösung würdig werden.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Lj A Jahreskreis – Sonntag 18 – liturgische Hilfe mit Fürbitten, Hinführungen und Meditation

Lj A Jahreskreis – Sonntag 18 – Meditation mit Hinführung zu den Lesungen

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