3. Sonntag der Fastenzeit – Lesejahr A – 23. März 2014

Oculi – Lektionar I/A, 70: Ex 17,3–7; Röm 5,1–2.5–8; Joh 4,5–42

Was brauchen wir zum Leben, was ist wirklich lebensnotwendig und worauf können wir verzichten? Neben den Grundbedingungen des Lebens wird es für jeden persönlich besonders wichtige Dinge geben.
Neben der Grundnahrung sind es vor allem nicht materielle Dinge, die für uns lebens-not-wendig sind. Das Vertrauen auf Gott und Menschen macht das Leben reicher und erfüllter, als es viele Reichtümer und Dinge unserer Welt machen können. Dennoch neigen wir immer wieder in die Äußerlichkeit und übersehen die tiefere Not des Menschen, die in seinem Innern schlummert. Heute hören wir in den biblischen Texten vom Vertrauen und der Not, die Gott durch seine Gegenwart löst.
So rufen wir zu unserem Herrn und Kyrios:

Kyrie

Herr Jesus Christus,
Du schenkst uns dein Vertrauen.
Du zeigst uns deine Liebe.
Du erfüllst uns mit Hoffnung und Zuversicht.

Tagesgebet [MB 94]

Gott, unser Vater,
du bist der Quell des Erbarmens und der Güte,
wir stehen als Sünder vor dir,
und unser Gewissen klagt uns an.
Sieh auf unsere Not und lass uns Vergebung finden
durch Fasten, Gebet und Werke der Liebe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Die Samariter erkannten in der Begegnung mit Jesus: Er ist der Retter der Welt! So kommen auch wir mit Zuversicht zu ihm und bitten:

  • In vielen Regionen der Welt kämpfen die Menschen mit Hunger und Durst ums Überleben. Hilf allen Verantwortlichen für einen gerechten Ausgleich zu sorgen.
  • Im Innern sind viele Menschen vertrocknet und ausgebrannt. Zeige ihnen Wege zu den Quellen des Lebens, die allezeit aus dir fließen.
  • Mit Fasten und Beten versuchen viele in diesen Wochen dem Kern des Lebens und ihrer Gottesbeziehung näher zu kommen. Führe sie auf diesem Weg zu ihrer Fülle.
  • Krieg und Gewalt, in der Ukraine und Syrien, aber auch vor unserer Haustüre zerstört menschliches Leben. Lass Frieden und Versöhnung reifen und das Miteinander wachsen.
  • Der Tod nimmt geliebte Menschen aus unserer Mitte. Nimm die Ver-storbenen auf, besonders die Mitglieder der Josefibruderschaft, und tröste die Trauernden.

Weil du Gott bist und unsere Nöte kennst und uns erhörst, danken wir dir heute und in alle Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet

Herr und Gott,
du hast uns mit dem Brot des Himmels gesättigt
und uns in dieser Speise
ein Unterpfand dessen gegeben,
was unseren Augen noch verborgen ist.
Lass in unserem Leben sichtbar werden,
was wir im Sakrament empfangen haben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Lj A Fastenzeit – Sonntag 3 – oculi

Text mit Hinführungen und Meditation

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: