19. Sonntag im Jahreskreis A – 10. August 2014

Lektionar I/A, 299: 1 Kön 19,9a.11–13a; Röm 9,1–5; Mt 14,22–33

Wer auf sich aufmerksam machen möchte, muss etwas außer-gewöhnliches tun, muss auffallen, oft um jeden Preis. Das führt nicht selten zu skurrilen Situationen. Manchmal geht es an die Substanz derer, die auffallen wollen, oder von Mitmenschen.
Gottes handeln ist anders, er hat es nicht nötig mit lautem Ge-töse und Lärm auf sich aufmerksam zu machen. Der Prophet Elija, der am Rande seiner Kraft ist, der nicht mehr weiter weiß im Trubel des Alltags und der Widersacher erfährt Gott als ei-nen zarten und fürsorgenden Gott. Ein Gott, der so mächtig ist, dass er ihm in der Stille begegnen kann. Auch uns will er in sei-nem Sohn, unserem Herrn und Kyrios jetzt nahe sein. Preisen wir ihn für sein Erbarmen:

Kyrie

Herr Jesus Christus,
Du zeigst mir den Weg zum Leben.
Mit dir kann ich in unsicherem Terrain sicher gehen.
Du führst mich zu mir selbst und zu Gott.

Gloria * Tagesgebet [MB 229]

Allmächtiger Gott,

wir dürfen dich Vater nennen,
denn du hast uns an Kindes statt angenommen
und uns den Geist deines Sohnes gesandt.
Gib, dass wir in diesem Geist wachsen
und einst das verheißene Erbe empfangen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du durchbrichst die Grenzen der Welt um uns den Weg zur Erlösung zu zeigen. Im Vertrauen auf deine Fürsorge und Hilfe rufen wir in unseren Nöten zu dir:

  • In vielen Ländern werden Christen verfolgt
    und können ihren Glauben nicht offen leben.
    Hilf ihnen, dass sie in dir Kraft und Stärke
    im Gebet und in der gegenseitigen Unterstützung erfahren.
    Christus höre uns – [ALLE] Christus erhöre uns
  • Freizeit und Ausspannen von der Arbeit und Schule
    steht für viele Menschen in diesen Wochen im Mittelpunkt.
    Lass alle Erholungsuchenden Ruhe und neue Kraft finden
    aus der Begegnung mit dir und untereinander.
  • Viele berufliche Situationen treibt Menschen
    an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit
    und lässt sie innerlich leer werden wie den Propheten Elija.
    Zeige ihnen Wege zu neuer Kraft und zum Sinn ihres Lebens.
  • Leere und Sinnlosigkeit bedroht das Leben vieler Menschen.
    Eröffne allen Menschen Wege zu Sinnhaftigkeit
    sowie guten und stärkenden Begegnungen.
  • Der Tod beendet das irdische Leben.
    Nimm unsere Verstorbenen auf in deine Pracht
    und schenke uns eine Ahnung davon.

Wir danken dir, Herr Jesus Christus, dass du uns immer nahe bist, heute und in alle Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet

Barmherziger Gott,
wir haben
den Leib und das Blut deines Sohnes empfangen.
Das heilige Sakrament bringe uns Heil,
es erhalte uns in der Wahrheit
und sei unser Licht in der Finsternis.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Lj A Jahreskreis – Sonntag 19 – vollständige liturgische Hilfe

Lj A Jahreskreis – Sonntag 19 – Meditation mit Hinführungen zu den Lesungen

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