12. Sonntag im Jahreskreis A – 22. Juni 2014

Lektionar I/A, 272: Jer 20,10–13; Rom 5,12–15; Mt 10,26–33

Wovor haben Sie Angst? Es gibt ganz unterschiedliche Dinge, die uns Angst einflößen. Mit den Augen der Angst wirkt vieles bedrohlicher als es in Wahrheit ist. Andererseits ist vieles beängstigende
mit der nötigen Sicherheit betrachtet gar nicht mehr so bedrohlich.
„Habt keine Angst“, hören wir heute Jesus im Evangelium sagen. Das ist nicht immer leicht. Es setzt ein tiefes Vertrauen auf Gott voraus. Vertrau-en ist ein Ausdruck unseres Glaubens. Jesus hat selbst gezeigt, dass er bis zum Tod am Kreuz auf Gott vertraute und so auch uns die Herrlichkeit des Ostermorgens verheißen.
Preisen wir ihn, unseren Herrn und Kyrios in unserer Mitte:

Kyrie

Herr Jesus Christus,
Du willst uns nahe sein.
Du befreist uns von aller Angst.
Durch dich dürfen wir die Freude des Geistes spüren.

Gloria * Tagesgebet [MB 221]

Heiliger Gott,
gib, dass wir deinen Namen allezeit
fürchten und lieben.
Denn du entziehst keinem deine väterliche Hand,
der fest in deiner Liebe verwurzelt ist.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Jesus ruft uns zu: Habt keine Angst. Sorgen und Nöte machen uns aber immer wieder Angst und lassen uns sorgenvoll in die Zukunft blicken. So rufen wir zu Jesus Christus:

  • Die Schnelligkeit der Welt macht vielen Menschen Angst.
    Steh allen bei deine Gegenwart zu spüren
    und so Sicherheit zu erfahren.
    Christus höre uns. ALLE Christus erhöre uns.
  • Macht und Gewalt macht vielen Menschen Angst.
    Lass alle Menschen hinter die Fassaden der Macht blicken
    und weise die Mächtigen in ihre Grenzen.
  • Diagnosen oder Krankheiten machen vielen Menschen Angst.
    Steh allen bei, die mit Angst vor einer Diagnose stehen
    oder mit einer schweren Krankheit leben müssen.
  • Der Blick in die Zukunft macht vielen Menschen Angst.
    Lass alle zuversichtlich und vertrauensvoll in die Zukunft blicken
    und deiner Gegenwart vertrauen.
  • Drei Weihekandidaten bereiten sich auf das Sakrament der Priesterweihe vor.
    Stärke sie in der Weihe für Dienst vor Gott und mit den Menschen.

Denn in deiner Nähe haben wir keine Angst, weil wir wissen, dass du uns führst und leitest. Wir danken dir heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet

Gütiger Gott,
du hast uns
durch den Leib und das Blut Christi gestärkt.
Gib, dass wir niemals verlieren,
was wir in jeder Feier der Eucharistie empfangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.
Lj A Jahreskreis – Sonntag 12 – Liturgische Hilfe mit Hinführung zu den Lesungen und Meditation

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