Wann ist Ostern?

Wir feiern das Osterfest immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Da der Mond- und der Sonnenkalender nicht genau übereinstimmen, verschiebt sich das Datum von Jahr zu Jahr.

Wie das jüdische Pessach- oder Paschafest wird es nach dem Mond berechnet. Fällt der Frühlingsvollmond selbst auf einen Sonntag, ist Ostern erst eine Woche später. Der erste mögliche Termin für Ostersonntag ist daher der 22. März (ein Tag nach dem 21. März), das letzte mögliche Datum der 25. April (sieben Tage nach dem 18. April).

Seit der Gregorianischen Kalenderreform von 1582 ist der früheste Termin „22. März“ nur in den Jahren 1598, 1693, 1761 und 1818 vorgekommen, das nächste Mal wird erst im Jahre 2285 sein. Im Jahr 2038 wird Ostern übrigens am spätest möglichen Termin sein, also am 25. April. Für den spätesten Termin gibt es einen Merkvers, der gleich die weiteren Feste, die sich mit dem Osterfest verschieben nach Heiligenfesten benennt:

Wenn Georg, der Ritter,
den Herrn begräbt (23. April, Karfreitag)
und Markus den Stein vom Grabe hebt (25. April, Ostern)
Antonius das Pfingstfest hält (13. Juni, Pfingsten)
und Fronleichnam auf Johanni fällt (24. Juni)
dann singt und springt die ganze Welt!

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