Impulse zum HF der Gottesmutter Maria | Sanctae Dei Genitricis Mariae | C

Wir stehen am Beginn eines neuen Jahres. In alten Aufzeichnungen liest man oft Anno Domini, Jahr des Herrn. Die Zeiten war immer herausfordernd, aber die Gläubigen lebten in dem Bewusstsein, dass jede Zeit, Zeit des Herrn ist. Sie wird mir geschenkt, ich darf sie gestalten. Die Gedanken schweifen noch einmal zurück auf das zu Ende gegangene Jahr, und gleichzeitig blicken wir voraus in das neue Jahr. Ein ereignisreiches Jahr 2021 liegt hinter uns, was wird dieses neue Jahr wohl alles bringen? Ins Unbekannte geht der Weg. Wir feiern den achten Tag des Weihnachtsfestes, den Oktavtag und das Hochfest der Gottesmutter Maria. Der Wechsel des Jahres ist also in die Menschwerdung hineingenommen, Gott sagt uns zu, dass er zu jeder Zeit, auch im beginnenden Jahr bei uns sein wird Weiterlesen

Impulse zur Jahresschlussmesse | C

Alljährlich markiert die Jahreswende für viele Menschen eine Zeit des Nachdenkens. Die Gedanken schweifen noch einmal zurück auf das zu Ende gehende Jahr, und gleichzeitig blickt man voraus in das neue Jahr. Ein ereignisreiches Jahr 2021 liegt hinter uns, was wird das neue Jahr wohl alles bringen? Ins Unbekannte geht der Weg.
Der heilige Papst Silvester, dessen wir heute gedenken, leitete die Kirche im vierten Jahrhundert einundzwanzig Jahre hindurch, in denen es dramatische, große Veränderungen gab und die Kirche unter Kaiser Konstantin in ein neues Zeitalter aufbrach. Gott ist mit uns am Anfang und am Ende. Mit ihm gehen wir in dieses neue Jahr 2022. Weiterlesen

Impulse zur Heiligen Familie | Sanctae Familiae Jesu, Mariae et Joseph | C

Der Friede und die Ruhe des Weihnachtsfestes liegen über diesen Tagen. Für die meisten kommt die Arbeit ein paar Tage zum Erliegen. Die Familie rückt in den Mittelpunkt. Nochmals in besonderer Weise am heutigen Tag, am Fest der Heiligen Familie.

Doch auch das Leben der Familie Jesu ist nicht nur von Glück und Seligkeit geprägt: Das Kind kommt in einem armseligen Stall zur Welt, von König Herodes verfolgt, müssen sie nach Ägypten fliehen und später: Jesus und seine Eltern verlieren sich aus den Augen und finden erst nach langer Suche im Tempel wieder zusammen, wie wir heute im Evangelium hören werden. Und zum Schluss: Er stirbt am Kreuz. Eine Familie mit sicherlich vielen schönen gemeinsamen Zeiten, über die kaum etwas in der Heiligen Schrift zu finden ist, aber eben auch mit der Erfahrung von Schicksalsschlägen, die in tiefe Zweifel stürzen können. – Wenn wir uns das vor Augen halten, ist die weihnachtliche Idylle vielleicht vorbei aber die Erfahrung der Heiligen Nacht stärkt uns für den Alltag Weiterlesen

Impulse zu Weihnachten | in nativitate Domini | C

Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.
Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft. (Jes 9,5)
Das klingt paradox, was der Prophet Jesaja da voraussagt. Ein Kind soll die Herrschaft haben? Es wird eher ein Spielball der Mächtigen sein, da-mals wie heute. – Anders betrachtet: War das dieser Messias nicht auch? Haben nicht die Mächtigen Ihre Spielchen mit ihm getrieben? Ist er letzt-lich nicht auch deshalb zum Tod verurteilt worden?
Genau deshalb ist er Erlöser. Weil er selber zum Spielball wurde, eine Er-fahrung, die wir immer wieder machen, dass wir trotz aller Anstrengung immer wieder ohnmächtig sind. Dieser Messias, der selbst durch die Nacht des Lebens ging, will uns als Kind und Retter nahe sein, wir grüßen ihn in unserer Mitte Weiterlesen

Impulse zum Hirtenamt | in nativitate Domini | C

Wir feiern Weihnachten, wir feiern, dass Gott Mensch wurde, einst in Bethlehem, einem verschlafenen Hirtendorf nahe Jerusalems im Bergland Judäas, wie es uns der Evangelist Lukas berichtet.

Warum so armselig? Musste das sein? Und dann unter diesen Umständen? Muss man alles immer aufs Äußerste, auf die Spitze treiben? – Ja, weil Gott ganz einer von uns werden wollte.

Mitten in der Ohnmacht des Einzelnen, der sich damals wie heute immer wieder wie ein Spielball zwischen den Mächtigen der Welt vorkommen mag. Gott lässt sich auf das Menschsein ein, um uns einen Weg zur Fülle des Lebens zu eröffnen. Einen Weg, der die widrigen Umstände und die persönliche Schuld überwindet und uns so befreit. Dieser Gott wurde Mensch, er ist es auch für uns geblieben.

Doch nicht unnahbar, abgeschottet von Menschen und der Welt, sondern als Neugeborener in einem Stall kommt er zu uns. Ich darf zu ihm kommen, so wie ich bin. Arme Hirten und mächtige Fremde werden ihn besuchen. Dazwischen darf auch ich sein. Ihn, auf dem alle unsere Hoffnung ruht, preisen wir in unserer Mitte Weiterlesen

Impulse zur Christmette | in nativitate Domini | C

Es ist Nacht, es ist tiefe Dunkelheit. Es ist aussichtslos sagen Viele, wir müssen mit Gewalt dagegen vorgehen, schreien Andere. In die Dunkelheit der Ohnmacht und Aussichtslosigkeit hinein feiern wir Weihnachten.

Wir feiern, dass Jesus vor mehr als 2000 Jahren in Bethlehem geboren ist. Er wurde hineingeboren in eine unsichere Zeit, viele Menschen hatten damals wie heute Sorge vor der Zukunft. Wir feiern Weihnachten. Wir feiern die Zuversicht, die damals den Menschen geschenkt wurde, die in dem kleinen wehrlosen Kind den Erlöser der ganzen Welt erblickten und deren Herz bei aller Bedrängnis, Sorge und Not mit Freude erfüllt wurde.

So feiern wir jetzt miteinander diese heilige Nacht und erinnern uns, was im fernen Bethlehem passierte und wie das heute auch uns verändern kann. Weiterlesen

Impulse zur Kinderchristmette | in nativitate Domini | C

Die Adventskalender haben sich mehr und mehr geleert. Die Türen stehen offen. Wir feiern heute Weihnachten. Wir feiern, dass Jesus vor mehr als 2000 Jahren in Bethlehem geboren ist. Er wurde hineingeboren in eine unsichere Zeit, viele Menschen hatten damals wie heute Sorge vor der Zu-kunft.
Wir feiern Weihnachten. Wir feiern die Zuversicht, die damals den Men-schen geschenkt wurde, die in dem kleinen wehrlosen Kind den Erlöser der ganzen Welt erblickten und deren Herz bei aller Bedrängnis, Sorge und Not mit Freude erfüllt wurde.
So feiern wir jetzt miteinander in diese heilige Nacht hinein und erinnern uns, was vor 2000 Jahren im fernen Bethlehem passierte und wie das heute auch uns verändern kann Weiterlesen

Impulse zum 4. Adventsonntag | Rorate | C

Schmerzlich erleben wir in diesen Zeiten die Kontaktbeschränkungen. Auch wenn nicht immer alle Begegnungen glücken, so gehören sie prä-gend zu unserem Leben. Der ganze Advent ist eine Vorbereitung auf die Begegnung mit unserem Erlöser als Kind im Stall von Betlehem.
Heute begegnen uns zwei Frauen, die sich auch wie wir auf die Ankunft Gottes in unserer Welt vorbereitet haben. Maria und Elisabeth, zwei unter-schiedliche Frauen, die beide offen sind für Gott und von ihm mehr er-warten, als sie selber tun können. Ja, in ihrer Offenheit für Gott werden sie überreich beschenkt und geben diese Erfahrung weiter. Das ist fast wie Weihnachten. Weiterlesen

Impulse zum 3. Adventsonntag | Gaudete | C

Wir sind mitten in den Vorbereitungen für das große Fest, das Fest der Geburt Jesu, sein Kommen in unsere Welt. Wie bei jedem Fest wird die Er-wartung immer freudiger, je näher das Fest heranrückt.
So geht es auch uns in diesen Tagen. Überall sehen wir schon die festliche Beleuchtung und die vielen Zeichen für das kommende Fest. So trägt die-ser dritte Adventsonntag auch den lateinischen Namen Gaudete – freuet euch.
Mit der Freude auf seine Ankunft in meinem Leben gehe ich in diesen Gottesdienst und diese Zeit. Weiterlesen

Impulse zum 2. Adventsonntag | Populus Sion | C

Wie wird das alles weitergehen? Was wird noch alles auf uns zukommen? – Fragen, die man in diesen Tagen immer wieder hören kann und die keine schnelle Antwort erlauben, wenn man sie ernst nimmt.
Und doch könnte Advent die Antwort auf diese Fragen sein. Ohne alles ganz genau wissen zu können und zu wollen, ist der Advent jene vertrauensvolle und zuversichtliche Erwartung, dass es gut werden wird, weil Gott kommt, zu uns und in unsere Welt. In der Offenheit des Advent lassen wir Raum für Gott und sein Kommen.
Karl Rahner fasst es einmal wunderbar zusammen: „Alle Bitterkeit der Welt ist nur die Mahnung der ewigen Liebe, dass noch Advent ist, alles Glück dieser Erde nur die Bestätigung, dass schon Advent ist.“ Weiterlesen

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