Meditation zum 5. Fastensonntag | B

5. Fastensonntag| Fastenzeit B | Lesejahr B
iudica | Lektionar II/B, 101: Jer 31,31–34 | Hebr 5,7–9 | Joh 12,20–33

Meditation

Der Tod ist nicht
das Ende des Lebens,
sondern das Ende
des Sterbens. (Karl Rahner)

Im Sterben,
im In- die-Erde-Fallen
wird das Weizenkorn fruchtbar.

Im-fruchtbar-werden
muss es selbst vergehen,
damit neues Leben möglich wird.

So gewinne ich
für mich und mein Leben
neue Zuversicht.

Ich muss nicht alles haben,
um jeden Preis gewinnen,
ich darf einfach da sein.

Mutig kann ich das Leben gestalten
neue Perspektiven ausloten
und mich von Gott geborgen wissen.

Reinhard Röhrner

Meditation | Alternative

Glauben mit dem Körper
heißt sich nicht versteigen
in Gedankengebäude
und theoretische Spielereien.

Mit dem Glauben in der Welt sein,
heißt geerdet leben
mit den Erfahrungen von Freude und Leid
seinen Alltag gestalten.

Leben heißt Sterben
und im Sterben ersteht Leben,
Sterben heißt ist Fort-Schritt
Die Wirklichkeit öffnet sich.

Wo neue Horizonte entstehen,
kann Glaube wachsen und reifen,
angesichts der Erfahrung von Verlust und Trauer
wächst Hoffnung auf neues Leben.

Der Glaube entwirft keine Vision
die von der Unsterblichkeit spricht,
sondern nimmt den Tod ernst,
um so Auferstehung wirklich werden zu lassen.

Reinhard Röhrner

Weitere Impulse
Liturgischer Impuls
21 B Fastenzeit Sonntag 5 – iudica
21 B Fastenzeit Sonntag 5 – Hinführung und Meditation

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