Impulse zum 28. Sonntag im Jahreskreis | A

28. Sonntag im Jahreskreis | Jahreskreis Sonntage 18-34 | Lesejahr A
Lektionar I/A, 333: Jes 25,6–10a | Phil 4,12–14.19–20 | Mt 22,1–14 (oder 22,1–10)

Da kommt noch eine SMS. „Tut mir leid, kann nicht kommen!“ So schnell und einfach wie heute war wohl noch nie abgesagt. Die modernen Möglichkeiten geben uns da viele Möglichkeiten an die Hand bei denen ich mein Fernbleiben nicht lange erklären muss.
Für ein Fest ist es wichtig, dass es von allen mitgefeiert wird, dass sich alle darauf einlassen und sich vorbereiten. In der Rede Jesu ist es egal, ob sie lange im Vorfeld eingeladen sind, oder gerade noch in letzter Minute. Wenn Gott selbst einlädt, ist es an mir, mich darauf einzulassen. Manchmal freilich bleiben Fle-cken am hochzeitlichen Gewand, werden mir meine eigenen Grenzen deutlich. Mich auf Gott einlassen heißt nun, auch diese anzunehmen und mich von Gott ganzannehmen zu lassen.
So preisen Christus, unserem Herrn und Kyrios:

Kyrie | mit GL 155

Herr Jesus Christus,
Du lädst uns ein zum Fest
Du willst mit uns Mahl halten.
Du erlöst alle, die sich auf dich verlassen.

Gloria | Tagesgebet | MB 241

Herr, unser Gott,
deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns,
damit wir dein Wort im Herzen bewahren
und immer bereit sind, das Gute zu tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Du, Herr unser Gott, lädst uns zum Fest der Freude. Vieles in unserer Welt macht uns Sorge und Not. So rufen wir zu dir:

  • Für die Flüchtlinge auf der Welt, im nahen und mittleren Osten,
    in Afrika, der Ukraine und anderen Orten der Welt,
    dass sie Aufnahme finden und menschenwürdig leben können.
    Christus höre uns: [ALLE] Christus, erhöre uns.
  • Für die Menschen in den Krisengebieten der Welt,
    dass Hass, Gewalt und Terror überwunden werden
    und so Friede und Freude wachsen können.
  • Für alle, die den Mut verloren haben,
    die traurig und verzweifelt sind,
    sich abgelehnt und missverstanden fühlen
    um Menschen, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit schenken.
  • Für alle, die sich um andere sorgen,
    dass sie sich selbst dabei nicht verlieren
    und Kraft und Erfüllung finden.
  • Für unsere Verstorbenen,
    die auf das himmlische Hochzeitsmahl gehofft haben,
    nimm sie an in deiner Gegenwart.

Denn du lädst auch uns zum Festmahl der Gnaden ein und willst mit uns das Fest ohne Ende in deiner Pracht feiern in alle Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott,
in der heiligen Opferfeier
nährst du deine Gläubigen
mit dem Leib und dem Blut deines Sohnes.
Gib uns durch dieses Sakrament auch Anteil
am göttlichen Leben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Hinführung zur ersten Lesung | Jes 25,6–10a

Meist ist der Prophet Jesaja mit klaren Worten zur Stelle,
wenn es gilt auf das Fehlverhalten der Menschen hinzuweisen.
In der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts vor Christus
ebenso wie heute,
braucht es aber auch die Ermutigung, den Trost
und die Motivation die Zukunft zu gestalten.
Im Vertrauen auf Gott kann auch mein Leben gelingen,
wie ein Festmahl werden,
denn Gott ist unser Retter..

Hinführung zur zweiten Lesung | Phil 4,12–14.19–20

Paulus weiß um Höhen und Tiefen des Lebens,
so hebt er diese Erfahrungen im heutigen Abschnitt
aus dem Brief an die Christen in Philippi hervor.
Dankbar nimmt er die finanzielle Hilfe der Gemeinde an
und leitet sie an die Bedürftigen weiter,
als Dank verspricht er die Erfahrung der Nähe Gottes.

Meditation

Wir leben,
weil Gott von Ewigkeit her wollte, dass wir sind.
Wir sind die Eingeladenen
zum Festmahl eines Königs,
wir sind berufen,
teilzuhaben an der unendlichen Freude Gottes,
die er teilen und vermehren möchte
durch das Dasein eines jeden.

Denn es ruht eine unendliche Dankbarkeit
der Liebe,
des Vertrauens
und des Glücks
auf dem Dasein eines jeden Menschen,
für dessen Wert sich unsere Augen
öffnen und klären.

Wir verstehen Gott mit einem Mal;
warum ihm so unendlich viel an uns liegt,
warum er diese Auszeichnung,
diese noch unsichtbare,
aber sich immer deutlicher mitteilende
Königswürde des Herzens eines jeden wollte.

So groß dachte Gott von uns, und er möchte,
dass sein Saal reich ist und weit,
wie unser Leben randvoll von Glück.

⇒ nach Eugen Drewermann

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