Meditation zu Allerheiligen

Allerheiligen | Jahreskreis A | Lesejahr A
Sollemnitas omnium sanctorum
Lektionar I/A, 414: Offb 7,2–4.9–14 | 1 Joh 3,1–3 | Mt 5,1–12a

Meditation

Unheil und Grauen,
Verlorenheit der Welt,
Angst vor dem Verderben
drängt in den Alltag der Menschen.

Hoffnung und Zuversicht,
Sicherheit aus dem Glauben
an Gottes heilende Gegenwart
hellt das Leben auf.

Im Anbruch des Heiligen
spüre ich den Keim,
Der auch in mir angelegt ist
und die Not der Welt überwindet.

Gottes Heiligkeit will sich auch in mir,
in meinem alltäglichen tun widerspiegeln
um ein Bild zu werden
für Gottes erlösende Botschaft.

Allerheiligen feiern
heißt hinter der Not der Welt,
Gottes Heiligkeit zu ahnen
und in ihr geborgen zu sein

Reinhard Röhrner

Meditation | Alternative

Ich feiere Allerheiligen,
alle Heiligen, ja alle Seelen,
die mir in Güte und Liebe begegnet sind,
die mein Herz berührt haben.

Ich feiere mein Allerheiligen der Freude,
auch wenn sich Trauer einmischt,
weil ich so manchen noch gerne bei mir hätte,
den ich feiere, weil er bei Gott lebt.

Ich feiere ein Allerheiligen der Stille,
stiller Anbetung und stiller Freude.
Nicht der lauten Töne,
sondern der Regungen meines Innern.

Ich feiere ein Allerheiligen des Glaubens,
das die Grenzen überwindet,
die ich nicht sprengen kann
und mir so ein Vorgeschmack
meiner Erlösung wird

Reinhard Röhrner

Weitere Impulse
Liturgischer Impuls
20 Lj A Allerheiligen
20 Lj A Allerheiligen – Hinführung und Meditation