Impuls zum 2. Fastensonntag reminiscere | A

Lektionar I/A, 67: Gen 12,1–4a | 2 Tim 1,8b–10 | Mt 17,1–9

Woran erkennt man einen gläubigen Christen? An seinem regelmäßigen Kirchenbesuch, die Mitfeier der Gottesdienste? An seinem persönlichen Gebetsleben oder wie viel er aus der Bibel auswendig weiß?
Das sind alles wichtige und wertvolle Dinge. Aber es wird schwer sein, daran einen Menschen zu beurteilen. Entscheidender ist es  wie er im Alltag sein Leben gestaltet. Aus dem Vertrauen auf Gott, dessen Sohn Jesus Christus uns erlöst hat, im Alltag zu handeln, heißt in Wahrheit Christ zu sein.

Preisen wir Jesus Christus als unseren Herrn und Kyrios:

Kyrie | mit GL

Herr Jesus Christus,
du bist Gottes Sohn. Kyrie eleison.
Der Vater im Himmel hat dich als seinen Sohn bezeugt. Christe eleison.
Du bist unser aller Erlöser. Kyrie eleison.

Tagesgebet | MB 93

Gott, du hast uns geboten,
auf deinen geliebten Sohn zu hören.
Nähre uns mit deinem Wort
und reinige die Augen unseres Geistes,
damit wir fähig werden,
deine Herrlichkeit zu erkennen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Vor den Augen der Jünger auf dem Berg Tabor wurde Jesus als Gottes Sohn offenbar. Zu ihm rufen wir voll Vertrauen:

  • Wir rufen zu Christus für Menschen in Krankheit, Not und Leid.
    Hilf allen, die vom Leben herausgefordert werden,
    mit neuer Kraft den Weg des Lebens zu gehen.
  • Wir rufen zu Christus für Menschen, die Hass, Neid und Missgunst erfahren. Stärke alle, die unter ihren Mitmenschen leiden, mit der Gewissheit deiner Nähe.
  • Wir rufen zu Christus für Menschen in Scheitern und Schuld.
    Gib allen, die gescheitert sind oder Schuld auf sich geladen haben, den Mut zu einem neuen Anfang und zur Versöhnung
  • Wir rufen zu Christus für Menschen in Krieg und Streit.
    Steh den Menschen an allen Orten des Unfriedens bei
    und lass Versöhnung
    zwischen Menschen, Familien und Völkern wachsen.
  • Wir rufen zu Christus für Menschen in Tod und Trauer. Nimm unsere Verstorbenen auf in deine Gegenwart und tröste die Trauernden.

Groß bist du Gott, unser Herr. Wir danken dir für deine Liebe und Sorge um uns und unsere Nöte, heute und in alle Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet | MB

Herr,
du hast uns im Sakrament
an der Herrlichkeit deines Sohnes Anteil gegeben.
Wir danken dir,
dass du uns schon auf Erden teilnehmen lässt
an dem, was droben ist.
Durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Hinführung zur ersten Lesung | Gen 12,1–4a

Was macht den Menschen zu einem Gläubigen?
Was unterscheidet ihn im Alltag?
Der Gläubige ist ein Mensch,
der sich immer wieder neu
auf den Herrn verlässt,
der seine Sicherheit in ihm sieht
und sein Leben auf ihn aufbaut.

Hinführung zur zweiten Lesung | 2 Tim 1,8b–10

Auch ein gläubiger Christ,
kann sich nicht ganz frei machen
von den Einflüssen der Welt.
Heute hören wir  im zweiten Timotheusbrief
wie der Apostel Paulus im Gefängnis ist
und all seine Hoffnung  und seine Motivation
auf den Herrn setzt.
Der Brief wurde wohl rund 60 Jahre nach seinem Tod
in seinem Geist verfasst.

 

Lesehinweis

Timotheusbrief:                Betonung auf dem o, e und u werden getrennt gesprochen.

Meditation

Verwandelt vor den Augen,
in ein neues Licht gesetzt
ganz neu gesehen.

Wo Gottes Licht
in den Alltag der Menschen kommt,
ändert sich alles.

Wer vom göttlichen Licht getroffen wird,
spiegelt es wider
hinein in seine Welt.

Strahlt von jener Liebe,
die den Menschen befreit
ohne ihn einzuengen.

Schafft dieses Vertrauen
auf dem sich das Leben aufbauen lässt
in frohen und dunklen Stunden.

Er ist wahrhaft Gottes Sohn
vor den Augen der Jünger
in den Herzen der Gläubigen.

⇒ Reinhard Röhrner

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