Impulse zum 28. Sonntag im Jahreskreis | A

28. Sonntag im Jahreskreis | Jahreskreis A | Lesejahr A
Si inquitates
Lektionar I/A, 339: Jes 25,6–10a | Phil 4, 12–14.19–20 | Mt 22,1–14 (22,1–10)

Der Herr lädt uns ein. Wir sind seine Gäste. Er ruft uns heraus aus dem Alltag und lädt uns ein in den Sonntag. Aus der Trauer ruft er uns hinein in die Freude, aus Plagen und Mühen hinein in das Leben, aus Ängsten und Sorgen hinein in die Hoffnung.

Der Herr lädt uns ein, damit wir sein Wort der Befreiung hören, miteinander das Brot des Lebens brechen und uns in der Gemeinschaft der Gläubigen ganz von seiner grenzenlosen Liebe durchdringen lassen.

Der Herr lädt uns ein. Aber sind wir richtig angelegt, sind wir richtig aufgelegt? Bereiten wir unsere Herzen, bedenken wir unser Leben, und preisen unseren Herrn und Kyrios für sein Erbarmen:

Kyrie

Herr Jesus Christus,
du berufst uns, dir zu folgen. Kyrie eleison.
Du nimmst uns an trotz unserer Schwächen und Fehler. Christe eleison.
Du begleitest uns und nennst uns deine Freunde. Kyrie eleison.

Gloria | Tagesgebet | MB 241

Herr, unser Gott,
deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns,
damit wir dein Wort im Herzen bewahren
und immer bereit sind, das Gute zu tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN

Fürbitten

Gott will uns Freude in Fülle schenken. So bitten wir ihn in den Nöten der Welt um seinen Beistand:

  • Für alle Menschen, die Gottes Spuren in der Welt suchen
    um gute Begleiter und Zeichen deiner Gegenwart.
  • Für alle Menschen, die sich nach Gemeinschaft sehnen
    um gute Freunde, die offen und ehrlich sind
  • Für alle Musiker, Schauspieler und künstlerische Berufe,
    die in diesen Monaten durch die Pandemie eingeschränkt sind,
    um neue Perspektiven für das Leben.
  • Für Eltern, Großeltern und Erziehende
    um Freude im Beistand
    für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen.
  • Für unsere Verstorbenen
    um die Freude des himmlischen Hochzeitsmahles
    und Trost für alle Trauernden.

Wir danken dir guter Gott, dass du uns immer nahe bist und deine Nähe spüren lässt, heute und in Ewigkeit

Schlussgebet | MB

Allmächtiger Gott,
in der heiligen Opferfeier
nährst du deine Gläubigen
mit dem Leib und dem Blut deines Sohnes.
Gib uns durch dieses Sakrament auch Anteil
am göttlichen Leben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN

Hinführung zur ersten Lesung | Jes 25,6–10a

Meist ist der Prophet Jesaja mit klaren Worten zur Stelle,
wenn es gilt auf das Fehlverhalten der Menschen hinzuweisen.
In der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts vor Christus
ebenso wie heute,
braucht es aber auch die Ermutigung, den Trost
und die Motivation die Zukunft zu gestalten.
Im Vertrauen auf Gott kann auch mein Leben gelingen,
wie ein Festmahl werden,
denn Gott ist unser Retter.

Hinführung zur zweiten Lesung | Phil 4,12–14.19–20

Paulus weiß um Höhen und Tiefen des Lebens,
so hebt er diese Erfahrungen im heutigen Abschnitt
aus dem Brief an die Christen in Philippi hervor.
Dankbar nimmt er die finanzielle Hilfe der Gemeinde an
und leitet sie an die Bedürftigen weiter,
als Dank verspricht er die Erfahrung der Nähe Gottes

Lesehinweis

Jesaja – Betonung auf dem ersten a

Meditation

Festmahl will ich halten
mit den besten
Speisen und Getränken
mit fröhlichen Menschen.

Ein Festmahl für alle,
die offen sind zu kommen
um mit mir das Fest zu feiern,
das Leben heißt.

Ein Festmahl feiern
um Gemeinschaft und Miteinander
um Freude und Sinn
zu spüren und erfahren.

So wird das Festmahl
einfach großartig
reich und erfüllt
und unbezahlbar.

Nur wenn wir alle bereit sind
das Geschenk der Gemeinschaft
der Menschen mit Gott und untereinander
anzunehmen
werden wir es erleben.

Reinhard Röhrner

Meditation | Alternative

Wir leben,
weil Gott von Ewigkeit her wollte,
dass wir sind.
Wir sind die Eingeladenen
zum Festmahl eines Königs,
wir sind berufen,
teilzuhaben an der unendlichen Freude Gottes,
die er teilen und vermehren möchte
durch das Dasein eines jeden.

Denn es ruht eine unendliche Dankbarkeit
der Liebe,
des Vertrauens
und des Glücks
auf dem Dasein eines jeden Menschen,
für dessen Wert sich unsere Augen
öffnen und klären.

Wir verstehen Gott mit einem Mal;
warum ihm so unendlich viel an uns liegt,
warum er diese Auszeichnung,
diese noch unsichtbare,
aber sich immer deutlicher mitteilende
Königswürde des Herzens eines jeden wollte. So groß dachte Gott von uns, und er möchte,
dass sein Saal reich ist und weit,
wie unser Leben randvoll von Glück.

Reinhard Röhrner

Weitere Impulse
Meditation
20 Lj A Jahreskreis – Sonntag 28 – si iniquitates
20 Lj A Jahreskreis – Sonntag 28 – Hinführung und Meditation