Impulse zum Hochfest der Gottesmutter | C

Hochfest der Gottesmutter Maria | Weihnachten | Lesejahr C
Lektionar III/C, 43: Num 6,22–27 | Gal 4,4–7 | Lk 2,16–21

Wir gehen hinein in ein neues Jahr, ein Jahr voller Möglichkeiten und Chancen, ein Jahr mit Grenzerfahrungen und Scheitern. Alles gehört zum Leben und doch dürfen wir in allem auf Gottes Segen und seine Nähe vertrauen.

Zugleich feiern wir den achten Tag des Weihnachtsfestes, den Tag der Beschneidung und Namensgebung Jesu. Gott wurde wahrhaft Mensch und will ganz unser Bruder sein. Sein Name bedeutet aus dem Hebräischen übertragen Gott rettet. Ein wahrhaft sinnstiftendes Programm, das uns Gott vor Augen stellt. Dazu lädt er uns ein ihm vertrauend unserer Erlösung entgegen zu gehen.

Kyrie | mit Gl 155

Herr Jesus Christus,
du bist Anfang und Ende.
Du lebst in Zeit und Ewigkeit.
Du verwandelst die Zeit in Heilszeit.

Gloria | Tagesgebet | MB 48

Barmherziger Gott,
durch die Geburt deines Sohnes
aus der Jungfrau Maria
hast du der Menschheit das ewige Heil geschenkt.
Lass uns auch im neuen Jahr immer und überall
die Fürbitte der gnadenvollen Mutter erfahren,
die uns den Urheber des Lebens geboren hat,
Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Mit seinem Kommen in die Welt, hat Gott die Zeit zur Heilszeit gemacht. So gehen wir zuversichtlich in das neue Jahr des Herrn hinein:

  • 365 Tage mit Lachen und Weinen, Alleinsein und Gemeinschaft.
    Hilf allen Menschen stets Zeichen
    deiner Nähe und Liebe zu entdecken.
    Herr in Zeit und Ewigkeit: | ALLE Wir bitten dich erhöre uns!
  • Terror, Krieg, Leid und Katastrophen
    werden uns auch in diesem Jahr begleiten.
    Lass Frieden werden und die Menschen Sinn finden.
  • Unglücksfälle und persönliches Scheitern
    wird uns auch heuer begleiten.
    Hilf allen die Zuversicht und Hoffnung nicht zu verlieren
    und schenke Mut wieder neu anzufangen.
  • In Taufe, Erstkommunion und Firmung werden
    Kinder und Jugendliche in den Glauben hineinwachsen und gestärkt.
    Lass sie ihr ganzes Leben aus der Begegnung mit dir gestalten.
  • Auch in diesem Jahr werden liebe Menschen von uns gehen. Nimm sie in deine Liebe auf und tröste die Trauernden
  • .

Du bist der Herr in Zeit und Ewigkeit, du begleitest uns in Höhen und Tiefen. Dafür danken wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Schlussgebet

Herr, unser Gott
am Fest der seligen Jungfrau Maria,
die wir als Mutter deines Sohnes
und Mutter der Kirche bekennen,
haben wir voll Freude
das heilige Sakrament empfangen.
Lass es uns eine Hilfe sein, die uns zum ewigen Leben führt.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Hinführung zur ersten Lesung |Num 6,22–27

Auf dem Weg in die Freiheit
erfährt das Volk Israel Gott als den Ich bin da für euch.
Der „Aaronitische Segen“
ist das Urbild priesterlichen Segnens.
Gottes gutes und mutmachendes  Wort
wird den Menschen zugesprochen,
es ist ein heilvolles Wort,
das Kraft und Leben schenkt
bis in unsere Zeit und darüber hinaus.

Hinführung zur zweiten Lesung |Gal 4,4–7

Die Christen in Galatien,
denen der Apostel Paulus einen Brief schreibt,
lebten in der Mitte der heutigen Türkei.
Hier versucht Paulus den Kern
des Glaubens und der frohen Botschaft
in kurzen Sätzen zu beschreiben:

Gott wird Mensch aus der Frau,
er wird ganz Mensch, um uns alle zu erlösen.

Lesehinweis

Galatien – Betonung auf dem zweiten langen a.

Meditation

Das Kind hat einen Namen,
jetzt ist klar um wen es geht,
der Gott mit uns heißt Jesus.

Jesus ist Name und Programm,
in seinem Leben wird er es entfalten:
Gott rettet.

Die radikale Botschaft
von Gottes Liebe zu den Menschen
erfahren alle, die ihm begegnen.

Wo immer ein Mensch
von dieser Liebe ergriffen wird,
spürt er Gottes unsagbare Nähe.

Gott rettet auch mich,
in seinem Sohn Jesus Christus,
aus meiner Ohnmacht und Begrenztheit.

Mit ihm darf ich gehen
in ein neues Jahr und neue Wege
meinem Ziel bei Gott entgegen.

⇒ Reinhard Röhrner

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