Meditation zum Gründonnerstag | B

Gründonnerstag| Fastenzeit B | Lesejahr B
Coena Domini | Lektionar II/B, 137: Ex 12,1–8.11–14 | 1 Kor 11,23–26 | Joh 13,1–15 

Meditation

Es war Nacht.
Tiefe dunkle Nacht.
Nacht der Not und Verzweiflung.

Gerade noch beim Mahl
zusammen mit den Freunden
im vertrauten Kreis

Pessach – Erinnerung an Gott,
der sein Volk führt
hinein in die Freiheit.

Und jetzt, tiefe Nacht.
Ganz allein der eigenen Angst gegenüber,
Todesangst Christi.

Alle Verzweiflung dieser Welt,
alle Not und Aussichtslosigkeit
an einem Punkt von Raum und Zeit.

Gott geht diesen Weg,
damit wir ihn in unserer Not
an unserer Seite wissen.

In unserer Verzweiflung und Angst
seine Liebe spüren dürfen
und an ihr wachsen. Glauben heißt Angst überwinden
im Blick auf Gott
auch die Dunkelheit durchschreiten

Reinhard Röhrner

Meditation | Alternative

Keine große Worte,
einfach und klare Zeichen
unmissverständlich
im Handeln.

So macht Jesus deutlich,
wie er seine Botschaft
Von Gottes liebender Sorge
den Menschen nahe bringen will.

Er geht auf die Knie,
übernimmt den Dienst,
der wenig geachtet ist,
weil er sich nicht groß machen muss.

Und sie müssen es nicht
sofort verstehen und begreifen,
was da mit ihnen
geschieht.

Seine Liebe bleibt
in Brot und Wein
und in seinem Tun
an ihnen und allen,
die ihm folgen.

Reinhard Röhrner

Weitere Impulse
Liturgische Impulse
21 B Fastenzeit Gründonnerstag
21 B Fastenzeit Gründonnerstag – Hinführung und Meditation

%d Bloggern gefällt das: