Impuls zum 3. Fastensonntag B

Oculi – Lesejahr B – Lektionar II/B, 76: Ex 20,1–17 (oder 20,1–3.7–8.12–17); 1 Kor 1,22–25; Joh 2,13–25

Was ist uns heilig? Wo ist unser Allerheiligstes? Kein ganz einfach Frage. Wahrscheinlich gibt es nicht das eine Heilige für uns, sondern viele Dinge und Orte, die uns heilig sind. Die für uns so bedeutsam sind, dass sie ein Dreh- und Angelpunkt unseres Handelns sein können. Gerade die Vielfalt macht es uns schwer, unser Allerheiligstes zu finden.

Im Introitus des heutigen Sonntags heißt es „Meine Augen schauen stets auf den Herrn, denn er befreit meine Füße aus dem Netz.“ (Ps 25,15) – Wenn Gott selbst meine Mitte wird, dann kann ich dem Netz alltäglicher Fallstricke entkommen. Muss ich nicht alles für wichtig und heilig erachten, was viele meiner Zeitgenossen so einordnen, sondern kann in Gott meine Freiheit entdecken. Das feiern wir jetzt hier in der Kirche, der Gott in Wort und Sakrament gegenwärtig sein will. Ihn preisen wir für sein Erbarmen:

Kyrie [oder GL 163,4]

Herr Jesus Christus,

Du bist unter uns im Wort. Kyrie eleison.

Du verschenkst dich im Sakrament. Christe eleison.

Du öffnest Herz und Sinn für deine Liebe. Kyrie eleison.

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Lj B Fastenzeit – Sonntag 3 – Oculi – vollständige liturgische Hilfe

Lj B Fastenzeit – Sonntag 3 – Oculi – Hinführung und Meditation

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