Meditationen zu Ostern Am Tag | B

Ostern Am Tag | Ostern B | Lesejahr B
Resurrexit Dominus | Lektionar II/B, 179: Apg 10,34a.37–43 | Kol 3,1–4 (1 Kor 5,6b–8) | Joh 20,1–9 (od. 20,1-18)

Meditation

„Wer könnte uns den Stein
vom Eingang des Grabes
wegwälzen?“ (Mk 16,3)

Wer kann die Last,
die uns am Leben hindert
aus dem Weg räumen?

Wer nimmt die Steine
aus den Herzen der Menschen,
dass sie miteinander das Leben gestalten.

In seiner Auferstehung
ist mir die Last genommen,
dass mein Leben sinnlos sein könnte.

Durch die österliche Erfahrung
kann ich neu leben
in der Freiheit der Kinder Gottes.

Die Grenzen dieser Welt
und meine eigenen Grenzen
sind in seiner Auferstehung
ein für alle Mal überwunden.

Der Herr ist auferstanden.
Halleluja!

Reinhard Röhrner

Meditation | Alternative

Maria aus Magdala,
geht zum Grab,
will dem toten Herrn
einen letzten Dienst erweisen.

Mit Maria stehen wir vor dem Grab,
vor der Leere dessen,
was wir meinten,
dass es Fülle sei.

Wir wollen festhalten
und beweisen,
dass es seine Richtigkeit hat,
dass es nachvollziehbar ist in der Welt.

„Halte mich nicht fest“,
weil alles festhalten nach Hinten zeigt,
und nie den Horizont öffnet,
den uns Ostern zeigen kann.

Vertrauensvoll sich Gott zuwenden,
aus diesem Vertrauen sein Leben gestalten,
heißt österlich zu leben,
zeigt wie sehr Ostern in mir
Wirklichkeit geworden ist.

Reinhard Röhrner

Weitere Impulse
Liturgischer Impuls
21 B Ostern – Osternacht
21 B Ostern – Osternacht – Hinführungen Meditation

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