Impulse zu Epiphanie | Heilige Drei Könige

Epiphanie| Heilige Drei Könige | Weihnachten | Lesejahr B
Lektionar II/B, 55: Jes 60,1–6 | Eph 3,2–3a.5–6 | Mt 2,1–12

Wer waren diese Heiligen drei Könige, derer wir uns heute erinnern? Der Evangelist Matthäus spricht von Magiern, also von weisen Männern aus dem Osten. Aus der Sicht Bethlehems also vor allem aus dem Zweistromland, dem heutigen Irak.

Die Tradition hat ihnen Namen gegeben, die wir auf unsere Türen schreiben. Caspar, Melchior und Balthasar. Und ihnen wird eine unterschiedliche Herkunft und Charakterisierung zugewiesen. Ein Europäer, ein Afrikaner und ein Asiate, also aus allen bekannten Teilend er Welt; ein junger, einer im mittleren Alter und ein alter Mann, also alle Lebensalter. Einig ist ihnen, dass sie den Stern haben aufgehen sehen und sich von der Botschaft der Menschwerdung Gottes so begeistern lassen, dass sie aufgebrochen sind um Gott zu begegnen, genau wie Sie, die Sie zum Gottesdienst gekommen sind. Ihn, den sie gesucht haben und wir immer wieder suchen und finden dürfen preisen wir für seine Güte und sein Erbarmen:

Kyrie | oder GL 160

Herr Jesus Christus,
die Weisen haben Deinen Stern gesehen.
Die Weisen sind aufgebrochen dir zu huldigen.
Die Weisen haben Dein Licht erkannt.

Gloria | Tagesgebet | MB 60

Allherrschender Gott,
durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind,
hast du am heutigen Tag
den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart.
Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt.
Führe uns vom Glauben
zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und wirkt in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Der Stern hat Menschen aufmerksam werden lassen für Gottes Ankunft in der Welt. So rufen wir zum neugeboren Kind, in dem uns Gott selbst nahe kommt:

  • Für die Menschen, die Gott in ihrem Leben suchen,
    dass sie überzeugenden Verkündern der frohen Botschaft begegnen.
    Christus höre uns: | ALLE: Christus erhöre uns!
  • Für die Menschen, die Gott durch andere Götter ersetzt haben,
    dass sie erfahren wie du ihr Leben froh und reich machen kannst.
    Christus höre uns: |ALLE: Christus erhöre uns!
  • Für die Menschen in den Krisengebieten dieser Welt,
    dass sie, die unter Terror und Krieg leiden,
    dein Licht erfahren können.
    Christus höre uns: | ALLE: Christus erhöre uns!
  • Für die Menschen in Indien,
    denen die Hilfe der Sternsinger in diesem Jahr zu Gute kommt,
    dass die weihnachtliche Freude erfahrbar wird.
    Christus höre uns: | ALLE: Christus erhöre uns!
  • Für alle, die von uns gegangen sind und alle Trauernden,
    dass dein Licht tief in die Herzen der Menschen scheint.
    Christus höre uns: | ALLE: Christus erhöre uns!

Du bist das Licht im Dunkel der Welt, die Freude deiner Gläubigen, das ziel unseres Lebens. Dafür danken wir Dir und preisen Dich heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet

Wir danken dir, allmächtiger Gott,
für die heiligen Gaben
und bitten dich:
Erhelle unsere Wege mit dem Licht deiner Gnade,
damit wir in Glauben und Liebe erfassen,
was du uns im Geheimnis der Eucharistie geschenkt hast.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Hinführung zur ersten Lesung | Jes 60,1–6

Die Heimkehr aus der Verschleppung Babylon
war nicht leicht, denn Jerusalem lag in Trümmern.
Da macht Jesaja Mut
in der Dunkelheit des Lebens
die Lichter der Hoffnung zu sehen.
Gottes Verheißung ist eine feste Zusage,
Gott selbst ist,
der die Menschen, die ihm vertrauen,
in eine neue Zeit führt.

Hinführung zur zweiten Lesung | Eph 3,2–3a.5–6

Es gibt so viele verschiedene Menschen,
so viele Sehnsüchte und Erwartungen.
Christus wurde Mensch für alle
jeden einzelnen möchte er zu seiner Fülle führen,
die Menschen in ihm vereinen.

Meditation

Ein Stern unter vielen Sternen
Am Nachthimmel zu sehen
neben all den anderen Sternen.

Ein Stern der aufmerksam werden lässt,
einige wachsame Menschen,
einige, die den Himmel immer wieder betrachten.

Weise Männer erkennen den Stern,
bemerken, dass er mehr ist,
dass er eine Botschaft verheißt.

Sterndeuter brechen auf um zu sehen,
reisen nicht zu den Sternen,
suchen das Licht auf Erden.

Aufgebrochen das Licht des Sterns zu sehen
begegnen sie dem neugeborenen Kind.
In dem kleinen Kind erkennen Sie den großen Gott
in den kleinen Lichtern in der Welt
können auch wir Gottes Licht erfahren.

⇒ Reinhard Röhrner

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