Impulse zum 2. Sonntag nach Weihnachten

Lesejahr B – Lektionar II/B, 51 Sir 24,1–2.8–12; Eph 1,3–6.15–18; Joh 1,1–18 (oder 1,1–5.9–14)

„Es ist schön, mit jemand schweigen zu können“, meinte der Schriftsteller Kurt Tucholsky. Schweigen ist die Voraussetzung zum Verständnis untereinander. Das klingt seltsam, aber wenn wir an die vielen flüchtigen Worte denken, die sinnlos in die Welt gesprochen werden oder zu Missverständnissen  führen, könnte das Schweigen neu in den Blick kommen.

Nicht die Fülle der Worte zeugt von Ihrer Bedeutung, sondern der Inhalt. Gewichtige Worte kommen aus dem Schweigen. Ins Schweigen und in die Ohnmacht der Welt spricht Gott sein Wort, das erlöst und befreit, das jedem, der es aufnimmt die Zuversicht gibt durch Gott selbst erlöst zu sein.
Preisen wir Gottes Wort, dessen Menschwerdung wir in diesen Tagen feiern und rufen zu ihm, unseren Kyrios und Herrn:

Kyrie [oder GL163,3]

Herr Jesus Christus,

Du bist Gottes Sohn von Ewigkeit.
Du bist das Licht in der Dunkelheit.
Du erleuchtest unsere Zeit.

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Lj B Weihnachten – Sonntag 2 – Hinführung und Meditation

Lj B Weihnachten – Sonntag 2 – vollständige liturgische Hilfe

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