Impulse zum 13. Sonntag im Jahreskreis | A

13. Sonntag im Jahreskreis  | Lesejahr A
Lektionar I/A, 275: 2 Kön 4,8–11.14–16a  | Röm 6,3–4.8–11 | Mt 10,37–42

Wenn sie heute ein Buch oder einen Ratgeber für das Glück su-chen, können sie unter tausenden von Titeln auswählen. Eine ungeheure Menge an Literatur zu einem einzigen Thema. Man könnte meinen, dass das Thema damit umfassend behandelt ist, aber die Sehnsucht nach Glück scheint damit noch nicht er-füllt zu sein und ich vermute es wird auch weiterhin Neuerschei-nungen zum Thema Glück geben.
Die Botschaft Jesu will uns auch Glück und Erfüllung schenken. Der Weg scheint sich von den landläufigen Glücksrezepten zu unterscheiden. Und doch ist es ein Weg, den unzählige Men-schen bereits beschritten haben. Nicht nur ein Ratgeber, son-dern ein lebendiger Wegweiser zum Glück. So preisen wir Chris-tus, der auch uns in Güte und Erbarmen Glück und Erfüllung schenken will:

Kyrie | mit GL 156

Herr Jesus Christus,
Du sendest Boten der Frohbotschaft aus.
Du schenkst im Leben Glück und Erfüllung.
Du weitest den Blick auf die ewige Herrlichkeit.

Gloria | Tagesgebet | MB 222

Gott, unser Vater,
du hast uns in der Taufe
zu Kindern des Lichtes gemacht.
Lass nicht zu,
dass die Finsternis des Irrtums
über uns Macht gewinnt,
sondern hilf uns,
im Licht deiner Wahrheit zu bleiben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Rufen wir zu Gott, der uns den Weg der Freude und des Glücks weisen möchte, um seine Hilfe und seinen Beistand:

  • Offen oder unbemerkt leiden Menschen
    unter den Machtspielen anderer.
    Hilf ihnen Auswege zu finden
    und die Teufelskreise der Macht zu durchbrechen.
  • Viele Menschen kreisen nur um sich selbst
    und versuchen die Welt danach zu gestalten.
    Lass sie offen werden für dich und andere Menschen
    und die Freiheit und Vielfalt zu entdecken.
  • Auf der Suche nach Glück und Erfüllung,
    setzen sich Menschen oft großen Gefahren aus.
    Zeige ihnen Wege die zu Innerlichkeit und Fülle führen
    und so mehr und bewussteres Leben ermöglichen.
  • Gottes froh- und freimachende Botschaft
    ist auch in unserer Zeit lebensnotwendig.
    Sende auch heute Boten in die Welt,
    die anderen mit Begeisterung von dir erzählen.
  • Der Verlust lieber Menschen macht uns traurig.
    Tröste die Trauernden mit der Hoffnung
    und nimm die Verstorbenen auf in deine Liebe.

Denn du begleitest uns in den Höhen und Tiefen des Lebens bis wir einst ganz in deiner Herrlichkeit sein werden, heute und bis in Ewigkeit. AMEN.

Schlussgebet | MB

Gütiger Gott,
die heilige Opfergabe,
die wir dargebracht und empfangen haben,
schenke uns neues Leben.
Lass uns Frucht bringen in Beharrlichkeit
und dir auf immer verbunden bleiben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Hinführung zur ersten Lesung | 2 Kön 4,8–11.14–16a

Das Leben jedes Menschen
ist geprägt von seinen Beziehungen
zu Gott, den Menschen und zur Welt.
Für den Propheten Elischa, dem Schüler des Elija
ist es nicht leicht in einer Zeit,
die sich durch Geld- und Machtstreben auszeichnet,
den Blick auf Gott zu lenken.
Und doch, wo Menschen auf ihn achten,
geschehen großartige Dinge.

Hinführung zur zweiten Lesung | Röm 6,3–4.8–11

Durch die Taufe, sind wir Menschen beschenkte.
Gott schenkt uns mehr, als wir
uns verdienen könnten einfach so.
Wir dürfen uns in Gottes Liebe
angenommen und erlöst wissen.
Paulus drückt das im Brief an die Christen in Rom
mit dem alten und neuen Menschen aus.
.

Meditation

Ich möchte glücklich leben,
nicht der Macht nachlaufen
und selber Spiele der Macht
ausspielen.

Ich möchte glücklich leben,
nicht dem Geld nachrennen
und meine Aufmerksamkeit schulen
es zu vermehren.

Ich möchte glücklich sein,
nicht in der Abhängigkeit anderer
und nicht andere für mein Glück
verantwortlich machen.

Ich möchte glücklich sein,
die Grenzen meines Horizontes weiten
und mehr und inniger leben,
ja lieben.

Ich werde glücklich sein,
wenn ich beginne mich anzunehmen
und mich dem anzuvertrauen,
der mich erschaffen und erlöst hat.

Glücklich, wer sich selbst loslassen kann
um nicht mehr in der Zeit zu leben,
sondern ganz in seiner
Gegenwart.

⇒ Reinhard Röhrner

2. Juli 2017

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