Meditation zur Osternacht | B

Osternacht | Ostern B | Lesejahr B
Resurrexit Dominus | Lektionar II/B, 155: Gen 1,1.26-31a | Ex 14,15-15,1 | Jes 55,1-11 | Röm 6,3-11 | Mk 16,1-7 

Meditation

„Wer könnte uns den Stein
vom Eingang des Grabes
wegwälzen?“ (Mk 16,3)

Wer kann die Last,
die uns am Leben hindert
aus dem Weg räumen?

Wer nimmt die Steine
aus den Herzen der Menschen,
dass sie miteinander das Leben gestalten.

In seiner Auferstehung
ist mir die Last genommen,
dass mein Leben sinnlos sein könnte.

Durch die österliche Erfahrung
kann ich neu leben
in der Freiheit der Kinder Gottes.

Die Grenzen dieser Welt
und meine eigenen Grenzen
sind in seiner Auferstehung
ein für alle Mal überwunden.

Der Herr ist auferstanden.
Halleluja!

Reinhard Röhrner

Meditation | Alternative

„Erschreckt nicht!
Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten.
Er ist auferstanden, er ist nicht hier.
Seht, da ist die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte“ (Mk 16,6)

Ostern fordert heraus,
setzt neue Maßstäbe
für den Menschen und seine Welt
für seine Erfahrung vom Leben.

Leben bedeutet mehr als all das,
was wir voraus berechnen,
was wir in die Kategorien
des Alltags einordnen können.

Ostern bricht den Horizont auf,
öffnet eine Perspektive auf das Leben,
die nicht zu erwarten ist,
Ostern weist radikal nach vorn.

Ohnmacht, Begrenzung und Schuld
sind im Tod Jesu Christi
auch für uns überwunden,
ein für alle Mal.

Er ist auch für mich auferstanden,
damit ich mit und in ihm leben kann,
in österlicher Freiheit leben darf,
die er mir jeden Tag schenken will.

Reinhard Röhrner

Weitere Impulse
Liturgischer Impuls
21 B Ostern – Osternacht
21 B Ostern – Osternacht – Hinführungen Meditation

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