Meditation zum 29. Sonntag im Jahreskreis | A

29. Sonntag im Jahreskreis | Jahreskreis A | Lesejahr A
Ego clamavi | Lektionar I/A, 344: Jes 45,1.4–6 | 1 Thess 1,1–5b | Mt 22,15–21

Meditation

Nur zu gerne
hätten die Pharisäer
Jesus im Dilemma scheitern sehen.

Aber Jesus fällt nicht auf die Falle herein,
windet sich nicht mühsam,
sondern verweist auf die Mitte.

„So gebt dem Kaiser,
was dem Kaiser gehört,
aber Gott, was Gott gehört!“ (Mt 22,21)

Gestalte das Leben,
präge die Gesellschaft aus dem Glauben,
aber vergiss nie,
dass Gott die letzte Instanz ist.

Loyalität für den Staat,
darf nicht über dem Gewissen stehen,
das Gott verpflichtet ist. So wird der Glaubende
aus der Mitte seines Herzens
Leben und Welt gestalten,
inmitten der Welt
Gott erfahrbar machen

Reinhard Röhrner

Meditation | Alternative

Wir sind Kirche,
eine Gemeinschaft von glaubenden Menschen,
die mit ihren Sorgen und Nöten,
mit Ängsten und Zweifeln
immer wieder vor Gott stehen.

Wir sind Kirche,
weil wir eine Erfahrung gemacht haben,
in der wir Gottes Nähe spüren konnten
und erleben durften,
dass er uns trägt.

Wir sind Kirche,
weil wir auf der Suche sind
offen für Gott und Welt
und Zeugnis geben
für seine Liebe. Wir sind Kirche,
weil wir nicht nur
im vordergründigen leben,
sondern uns nach Tiefe und Fülle
in unserem Leben sehnen.

Reinhard Röhrner

Weitere Impulse
Liturgischer Impuls
20 Lj A Jahreskreis – Sonntag 29 – Ego clamavi
20 Lj A Jahreskreis – Sonntag 29 – Hinführung und Meditation