Meditation zum 4. Advent | A

 Rorate | Lektionar I/A, 17: Jes 7,10–14 | Röm 1,1–7 | Mt 1,18–24

Traum und Wirklichkeit,
der große Traum
von einem Miteinander
scheint für Maria und Josef zerbrochen.

Die Wirklichkeit,
dass Maria schwanger ist
und Josef nicht der Vater
lässt den Traum platzen.

Jäh können Träume enden
und brachial ins Leben eindringen,
alles Vertrauen in die Zukunft
mit einem Mal zerbrechen.

Josef träumt weiter,
der Traum ist nicht zu Ende,
die ungeahnte Wendung im Leben
hindert ihn nicht zu träumen.

Er träumt von Gott
und von seinem eigenen Weg
vor seinem Gott
in dieser Welt.

Vertrauen und Zutrauen
in Gottes Beistand und Begleitung
lassen seinen Traum nicht platzen
sondern tiefe Wirklichkeit werden.

Gott ist im Leben des Menschen erfahrbar
auch in meinem Leben.
Wer bereit ist mit ihm zu träumen
wird seine Wirklichkeit erfahren.

⇒ Reinhard Röhrner

Segen | oder MB 532

Verborgen bleibt Gott
Wenn du ihn suchst
In Lärm und Geschäftigkeit
In den leisen Tönen des Lebens
Wird er dir begegnen.

Überraschend
Unaufdringlich
Und voller Zärtlichkeit

Darum schaffe Raum
Für Ruhe und Stille

Öffne dich
Damit er dich finden kann
In den Tiefen deiner Sehnsucht. AMEN.

So segne und stärke euch der dreieine Herr,
der + Vater und
der + Sohn und
der Heilige + Geist. AMEN

Weitere Impulse
Liturgische Impulse
16 Lj A Advent – Sonntag 4 – Rorate – vollständige liturgische Hilfe
16 Lj A Advent – Sonntag 4 – Rorate – Hinführungen und Meditation

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