Meditation zum 3. Ostersonntag | A

Dritter Ostersonntag | misericordias Domini | Osterzeit A | Lesejahr A
Lektionar I/A,181: Apg 2,14.22–33 | 1 Petr 1,17–21 | Lk 24,13–35/Joh 21,1–14

Meditation

Es ist kaum auszuhalten,
die aufgezwungene Zurückhaltung,
die Erfahrung der Leere fordert uns
bis ins Innerste heraus.

Sieben Freunde Jesu, erfahrene Fischer,
sie beherrschen das Handwerk,
sie werfen die Netze aus
und in den Netzen nichts als Leere.

Da kommt Gott ins Spiel,
unerkannt steht er am Ufer.
Auf sein Wort hin handeln sie
und erleben, was sie nicht erwarteten.

Alles Machen,
alle Hektik scheint vergebens,
wenn Gott nicht dabei ist,
wenn wir nicht im Blick auf ihn Handeln.

Auf Gott schauen
und mit ihm Handeln,
heißt Erfüllung finden
im alltäglichen Leben.

Es heißt mutig sein,
sich auf diesen Gott einzulassen,
der uns so oft unerkannt begegnet
und doch alles schenkt.

Reinhard Röhrner

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20 Lj A Ostern – Sonntag 3 – Hinführungen und Meditation