Impulse zum Heiligen Abend – Kindermette

Lektionar II/B, 29: Jes 9,1–6; Tit 2,11–14; Lk 2,1–14   

Wir sind wieder hier in unserer Kirche versammelt, viele, die oft hier sind, einige, die vielleicht schon länger nicht mehr in unserer Gemeinschaft hier versammelt waren. Wir alle sind willkommen, hier in der Kirche, an der Krippe Jesu.

In den letzten Wochen sind viele hektisch gewesen, sind herum gelaufen, haben vieles erledigt, damit es ein schönes Fest werden kann. Viele sind unterwegs nach Hause um mit den Liebsten zu feiern.

Vor 2000 Jahren waren auch viele Menschen unterwegs. Die Volkszählung des Kaisers verlangte, dass jeder in seine Heimatstadt geht. So nahm auch Josef seine Frau Maria mit sich und zog in die Heimat Bethlehem. Der Prophet Micha hatte Jahrhunderte vorher schon angekündigt, dass dort der Retter der Welt geboren werden soll: 6‘Bethlehem, du bist keineswegs die unbedeutendste Stadt im Land Judäa. Denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der mein Volk Israel führen wird.’

Jesus Christus ist der Retter und Fürst, unsere Herr und Kyrios:

Kyrie []

Herr Jesus Christus,

du Mensch gewordenes Wort Gottes.

Du Sohn Gottes und der Jungfrau Maria.
Du bist an Weihnachten unser aller Bruder geworden.

Tagesgebet [MB 38]

Herr, unser Gott in dieser hochheiligen Nacht
ist uns das wahre Licht aufgestrahlt.
Lass uns dieses Geheimnis
im Glauben erfassen und bewahren,
bis wir im Himmel
den unverhüllten Glanz deiner Herrlichkeit schauen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

In der Dunkelheit der Nacht ist ein Licht erschienen: Jesus Christus. Durch seine Geburt ist auch unser Leben hell geworden und wir rufen zu ihm:

  • Wir beten für alle, die die Frohe Botschaft weitersagen, — für die Eltern, Großeltern und Paten, die ihren Kindern von Jesus erzählen, hier bei uns und überall auf der Erde.
  • Wir beten für alle, die wie die Hirten draußen auf dem Feld ausgeschlossen sind aus dem richtigen Leben, — für die Traurigen und für jene, die trösten; für die Kranken und für jene, die heilen und pflegen.
  • Wir beten für alle, die wie Maria und Josef unterwegs sein müssen, — für die Flüchtlinge, für die Obdachlosen und alle, die kein Zuhause haben.
  • Wir beten für alle, die wie Maria die Gute Nachricht hören und darüber staunen, — für uns und unsere Gemeinden, für Groß und Klein.
  • Wir beten für alle, die durch uns die Liebe Gottes erfahren können, für alle, die durch uns von Gott hören, — für unsere Freunde und Nachbarn.

Durch Dein Licht wird auch unser Leben hell und klar. Du bist bei uns in allen Dunkelheiten und führst uns einst zu deinem großen Licht in dir Christus, unser Herr. AMEN.

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