Impulse zum 2. Sonntag im Jahreskreis | C

2. Sonntag im Jahreskreis | Jahreskreis Sonntage 1-17 | Lesejahr C
Lektionar III/C, 250: Jes 62,1–5 | 1 Kor 12,4–11 | Joh 2,1–11

Dreimal haben wir in den letzten Tagen den Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu gefeiert. Am 6. Januar seine Erscheinung vor der Welt bei der Anbetung durch die Weisen aus dem Osten, am letzten Sonntag bei seiner Taufe und dem Zuspruch Gottes, dass er sein geliebter Sohn ist. Heute wird auf wunderbare Weise seine Wirkmacht im Weinwunder bei der Hochzeit zu Kana in Galliläa offenbar.

Auf unterschiedliche Weise wird deutlich, dass in Jesus die messianische Zeit angebrochen ist, dass Gott selbst dem Menschen nahe kommt um ihn zu erlösen.

Preisen wir unseren Herrn als Kyrios, der auch in unserem Leben seine Zeichen und Wunder wirken möchte.

Kyrie | oder Gl 154

Herr Jesus Christus,
du verwandelst menschliches Suchen in Sinn.
Du schenkst wahre Freude.
Durch dein Wirken wird Gottes Liebe offenbar.

Gloria | Tagesgebet | MB 209

Allmächtiger Gott,
du gebietest über Himmel und Erde,
du hast Macht über die Herzen der Menschen.
Darum kommen wir voll Vertrauen zu dir;
stärke alle die sich um die Gerechtigkeit mühen,
und schenke unserer Zeit deinen Frieden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, die siehst die Not der Menschen, äußerlich wie in den Herzen und willst Heil und Heilung schenken. So bitten wir dich:

  • Für alle, die keine Freude am Leben haben,
    dass sie sich neu für Menschen und Dinge begeistern
    und die Freude am Leben finden.
  • Für alle, die den Glauben nur schwer und mühselig sehen,
    dass sie die tiefe Freude aus dem Glauben erfahren
    und an andere weiterschenken können.
  • Für alle Familien, für Eltern und Kinder,
    denen es gut geht miteinander;
    und für die vielen, denen das Zusammenleben schwerfällt,
    bei denen es Konflikte gibt oder Trennungen und Verluste
  • Für alle, die krank sind und medizinische Hilfe brauchen; für die Menschen in heilenden und therapeutischen Berufen und in der Pflege.
  • Für alle, die einfach da sind, wenn andere sie brauchen,
    dass sie Kraft aus dem Glauben erfahren
    und begeisternde Glaubenszeugen erleben.
  • Für alle, die um liebe Menschen trauern,
  • für alle, die unter der Kälte leiden – außen oder in der Seele
  • und für alle, an die wir jetzt besonders denken

Du willst die Freude unseres Lebens sein und schenkst uns immer neu die Zeichen deiner Liebe im Alltag, dafür danken wir durch Christus unseren Herrn. AMEN.

Schlussgebet

Barmherziger Gott, du hast uns alle
mit dem einen Brot des Himmels gestärkt.
Erfülle uns mit dem Geist deiner Liebe,
damit wir ein Herz und eine Seele werden.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. AMEN.

Hinführung zur ersten Lesung | Jes 62,1-5

Das Wort Gottes ist oft unpassend
und scheinbar der Zeit entgegen gesetzt.
Tritojesaja, der dritte Teil des Jesajabuches
ist der Prophet der Ankunft nach dem Exil
im 6. Jahrhundert vor Christus.
Der Weg nach Hause war mühsam
und die Heimat liegt in Trümmern.
War es doch ein Trugbild, sollte Gott ein Zyniker sein?
Nein, bricht es aus Jesaja heraus,
im Vertrauen auf Gott wird Jerusalem
wieder Mitte des Volkes und des Glaubens werden.
Mit einprägsamen Bildern,
schenkt er den Zweifelnden neuen Mut.

Hinführung zur zweiten Lesung | 1 Kor 12,4–11

Begeisterung kann mitreißen.
Der Apostel Paulus weiß darum
und betont die verschiedenen Gaben des Geistes,
die doch alle auf Jesus Christus, ja auf Gott verweisen.
Die unterschiedlichen Geister und Fähigkeiten
sind wertvoll und wichtig,
damit sich die Gemeinde gegenseitig stärkt
und aufgebaut wird.

Lesehinweis

Meditation

Und es war doch nur Wasser,
einfaches Wasser,
das die Diener schöpften
um damit die Krüge zu füllen.

Kein edler Wein,
kein feiner Saft köstlicher Trauben,
kein außergewöhnlicher Trank,
alltägliches Wasser.

Wein ein Zeichen der Freude,
Freude die von Gott kommt,
die er schenkt,
dass sie den Menschen erfüllt.

Im Alltag
und den alltäglichen Aufgaben
will Gott uns Freude schenken,
die unser Herz berührt.

So dürfen wir aufmerksam sein und werden,
wo mitten im Alltag
in den alltäglichen Dingen
seine Freude auf uns wartet.

⇒ Reinhard Röhrner

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