6. Sonntag im Jahreskreis A – 16. Februar 2014

Lektionar I/A, 250: Sir 15,15–20; 1 Kor 2,6–10; Ev Mt 5,17–37

Was ist Vertrauen wert? Wenn wir in die Welt hinein schauen, mag diese Frage resignativ klingen. Aber wird das Vertrauen nicht viel wichtiger, wo es so oft mißbraucht wird? Ist nicht Vertrauen ein Kapital, das all zu schnell und oft genug leichtfertig verspielt wird?

Der Mißbrauch in unserer Kirche war ein Tiefpunkt für uns, die undurchsichtigen Vorgänge in Limburg sind auch eine Bewährungsprobe für die Kirche in Deutschland und für Papst Franziskus.

Überall scheint Vertrauen oft mehr verbraucht zu werden, als es zaghaft wachsen kann. Im Blick auf die biblischen Texte des heutigen Sonntages wird andererseits deutlich, dass gerade das Vertrauen und Zutrauen auf Gott hin der wichtigste Schritt ist für uns Christen zu unserer eigenen Erlösung. Mehr als Gerechtigkeit, schenkt Gott uns Barmherzigkeit und Erbarmen in unserem Herrn und Kyrios Jesus Christus, zu ihm rufen wir:

Kyrie

Herr Jesus Christus,
Du ermunterst uns Gott zu suchen.
Du schenkst uns grenzenlos Vertrauen.
Du willst uns zur Gemeinschaft mit dem Vater führen.

Gloria * Tagesgebet [MB 214]

G

ott, du liebst deine Geschöpfe,
und es ist deine Freude,
bei den Menschen zu wohnen.
Gib uns ein neues und reines Herz,
das bereit ist, dich aufzunehmen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.

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