Christkönig LJ A – 23. November 2014

KLJB KV SR-BOGDieser Jugendgottesdienst wurde zur Herbstkreisversammlung am Christkönigswochenende im Jahr 2014 der KLJB im Kreisverband Straubing Bogen erarbeitet.

Lektionar I/A, 357: Ez 34,11–12.15–17; 1 Kor 15,20–26.28; Mt 25,31–46

In diesen Tagen wird viel über Toleranz gesprochen und uns dabei Toleranz als erstrebenswertes Ziel vor Augen gestellt. Toleranz bedeutet ertragen, erdulden. Da denke ich an Goethes Maximen und Reflexionen, in denen er sagt: Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zu Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“
So kann sich der Dulder schnell lieb Kind machen und überall beliebt sein, wenn ich den anderen aber ernst nehme, kann es nicht bei der Toleranz bleiben, dann muss es ein ernst nehmen des Anderen in seinem anders sein werden und ein mutiger Schritt hin zu ihm, der Mut ihn in seiner Lebensweise verstehen und anerkennen zu wollen.  So begegnet uns Gott in Jesus Christus, dabei gibt er sich nicht auf, sondern will uns den Weg zu ihm eröffnen.
So können wir unseren Herrn und Kyrios preisen:

Kyrie

Herr Jesus Christus,

Du bist wahrer Mensch und Gott.
Du bist unser König.
Bei dir sind wir sicher und geborgen.

Gloria * Tagesgebet [MB 261]

Allmächtiger, ewiger Gott,
du hast deinem geliebten Sohn
alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden
und ihn zum Haupt der neuen Schöpfung gemacht.
Befreie alle Geschöpfe von der Macht des Bösen,
damit sie allein dir dienen
und dich in Ewigkeit rühmen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Erlöser,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit. AMEN.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du bist unser König. Du herrscht nicht mit Macht und Gewalt, sondern in Güte und Geduld. Wir rufen in unseren Nöten zu dir:

  • Wir bitten für ehrenamtlich engagierte Jugendliche, die an Veranstaltungen, wie der heutigen, teilnehmen, dass sie gesund und heil wieder nach Hause kommen.
    Christus, unser König, höre uns. [ALLE] Christus, unser König, erhöre uns.
  • Wir bitten für alle Menschen, dass sie Leid und Not in der Welt erkennen und helfend handeln.
  • Wir bitten für die Menschen in Kriegsgebieten, dass bald wieder Frieden herrscht.
  • Wir bitten für alle Flüchtlinge, dass sie ein neues Zuhause finden, in dem sie sich wohlfühlen und angenommen werden.
  • Wir bitten für Hungrige und Obdachlose, dass sie in sozialen Einrichtungen etwas zu Essen bekommen und eine Unterkunft finden.

Weil du unser König bist, kannst du uns führen und leiten ohne uns zu unterdrücken, mit Vollmacht verkündest du die Botschaft der Liebe Gottes zu uns Menschen. Dafür danken wir dir jetzt und allezeit bis in Ewigkeit. AMEN.

Predigtspiel
Könige unserer Gesellschaft, die Einfluss auf uns nehmen

 

Die Könige Schule und Arbeit üben negative Macht auf uns aus, durch den Druck, der auf uns lastet, die von anderen gesetzten Ziele zu erreichen.
Durch die Zeiteinschränkungen bleibt oft wenig Freizeit für Familie, Freunde und Hobbies. Auch durch die Stresssituationen, vor allem vor Prüfungen, beeinflussen die Könige Schule und Arbeit unser Leben.

Die Königin Technik beherrscht uns dahingehend, dass viele Arbeitsplätze allmählich durch Maschinen ersetzt werden. Viele Menschen leben mit der Angst, dass ihre Arbeitsstelle bald überflüssig sein wird. 101010001 *blingbling*

Die Königin Sucht. Wenn das Verlangen die Vernunft besiegt: Ob Alkoholabhängigkeit, Rauchen oder Kaufsucht. Heutzutage haben viele unserer Mitmenschen ein Laster, das das Leben stark beeinflusst. Die Suche nach dem Suchtmittel nimmt den Menschen die Zeit, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Der geistige Nebel, in dem sich ein Abhängiger befindet, wenn er seine Sucht gestillt hat, nimmt ihm die Fähigkeit, seine Umgebung in der Schönheit wahrzunehmen, die sie ihm beschert.

Der König Geld spielt eine sehr große Rolle in unserer Gesellschaft. Dies spiegelt sich oft bereits im Kindes- und Jugendalter wieder. Statussymbole haben einen großen Einfluss auf unser soziales Alltagsleben. Fehlende Statussymbole sind oftmals dafür verantwortlich, dass immer mehr Mobbing auftritt. Geringes Vermögen verleitet viele Mitmenschen oft zu kriminellen Machenschaften, wie z.B. Diebstahl.

Die Könige Schule und Arbeit, die Königin Technik, die Königin Sucht, der König Geld.
Oft bestimmen uns diese Könige mehr, als uns das recht ist.

Wir müssen uns deshalb bewusst machen, was für uns selber wichtig ist, und uns dafür Zeit nehmen.

Wir müssen unsere eigene Meinung vertreten und nicht nur mit der Masse laufen, dürfen uns nicht von allem beeinflussen lassen.

Wenn es Mächte gibt, deren Einfluss wir nicht entkommen können, sollten wir diese bewusst wahrnehmen, und für uns einen Ausgleich dazu schaffen. Wir sollten diese Mächte nicht selbst größer machen, als sie eigentlich sind.

Ihr könnt den Jugendgottesdienst auch komplett als PDF laden:

Lj A Jahreskreis – Sonntag 34 – Christkönig – Jugendgottesdienst

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